TELLBACH: Tellbach (CD 2018)


TELLBACH: Tellbach (CD 2018)

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Man kennt ihn vielleicht als den Mann hinter der Maske von Art Abscon. Nun hat er die Maske abgenommen, kehrt uns stattdessen provokativ den Rücken zu und nennt sich Tellbach. Während Art Abscon sich damit brüstete, 36 verschiedene Instrumente eigenhändig für sein letztes Album eingespielt zu haben, kommt Tellbach nüchterner daher. Wir vernehmen nun rein elektronische Musik, die sich aufs Wesentliche konzentriert: den Klang. Tellbach kehrt nicht nur uns, sondern auch unserer digitalen Gegenwart den Rücken zu. Sein Gang ist rückwärtsgewandt: Analogsynthesizer statt Computer, mechanische Hallfedern statt Plugins, Magnetband statt Festplatte. Er sagt, dass er die goldene Ära der elektronischen Musik zelebrieren möchte, die Siebziger- und frühen Achtzigerjahre, und nennt dabei Namen wie Mort Garson, Suicide, Kraftwerk, John Foxx und die frühen OMD. Die Stücke auf dem Debütalbum „Tellbach“ sind beinahe poppig ausgefallen, obwohl sie gleichzeitig recht undergroundmäßig daherkommen, denn obwohl die Musik oft sachlich minimalistisch ist, legt der sonore und melodische Bariton der Stimme, die wir von Art Abscon kennen, manchmal eine kleine Portion Schmalz obendrauf. Doch ähnlich wie bei Art Abscon überraschen uns die Vielfalt und der Abwechslungsreichtum der Stimmungen und Eindrücke, die breit vor uns aufgefächert werden. Die Texte sind nach wie vor deutsch. Poetisch und eigen. Ein Album für alle, die die Musik der Achtziger mögen, ohne sich dabei mit bloßem Retro-Abklatsch abgeben zu wollen.

CD im DigiPak.

 

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